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Handelsabkommen mit Vietnam – EU-Stärkehersteller besorgt über Freihandelsquote für Tapiokastärke

Bild: ©Bundesministerium

BRÜSSEL/HANOI. Mit Nachdruck hat der Dachverband der europäischen Stärkehersteller (Starch Europe) darauf gepocht, dass die Auswirkungen des Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Vietnam streng überwacht werden müssten. Der Verband erinnerte gestern angesichts des in diesem Monat in Kraft getretenen Übereinkommens daran, dass der Zugang der meisten vietnamesischen Stärkeprodukte zum EU-Markt bereits seit mehr als zehn Jahren liberalisiert sei. Besorgt zeigte sich Starch Europe im Hinblick auf die Öffnung des EU-Binnenmarktes für Tapiokastärke über eine Freihandelsquote in Höhe von jährlich 30 000 t.

Laut dem Dachverband ist Tapiokastärke in vielen Anwendungen ein Ersatz für Kartoffelstärke. Die für das vietnamesische Erzeugnis zulässige Quote mache daher etwa 8 % des EU-Marktes für Kartoffelstärke aus. Diese Quote komme zu den bereits bestehenden jährlichen Freihandelsquoten von 10 000 t für Tapiokastärke aus Thailand und 10 500 t Tapiokastärke aus anderen Regionen der Welt hinzu.

Starch Europe kündigte daher an, die Auswirkungen dieser Zugeständnisse auf den EU-Kartoffelstärkemarkt und die EU-Stärkeindustrie insgesamt genau überwachen zu wollen. Gefordert wird, dass die im Freihandelsabkommen mit Vietnam gewährten Bestimmungen nicht als Präzedenzfall für laufende Freihandelsabkommen mit anderen Drittländern, die Tapiokastärke produzieren, dienen dürften.

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