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Vereinigtes Königreich - Schweineerzeuger zeichnen düsteres Bild

(c) pixabay

LONDON. Die Situation der Schweineerzeuger im Vereinigten Königreich hat sich offenbar weiter verschlechtert. Wie der britische Schweineverband (NPA) gestern in seinem Blog berichtete, konnte der Stau bei den Schweineschlachtungen nicht merklich abgebaut werden. Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes und damit verbundenen fehlenden Verarbeitungstagen auf den Schlachthöfen werde es vermutlich bis weiter in das neue Jahr hinein dauern, bis sich die Lage wirklich verbessere, schreibt der NPA.

Nach Verbandsangaben wurden in den Betrieben bislang rund 16 000 Schweine gekeult, da sie nicht an den Schlachthof hätten geliefert werden können. Allerdings wies der NPA darauf hin, dass das nur die gemeldeten Fälle seien. Die tatsächliche Zahl bezifferte er als „wahrscheinlich viel höher“.

Das Unterstützungspaket der Regierung hat sich dem NPA zufolge noch nicht bemerkbar gemacht. Die ausländischen Schlachthofmitarbeiter seien noch nicht in nennenswerter Zahl eingetroffen, und die Verarbeiter hätten die Beihilfe für die private Lagerhaltung nicht in Anspruch genommen. Der Schweineerzeugerverband rechnet zwar damit, dass es hier im Januar etwas Bewegung geben könnte. „Aber das wird für viele zu spät sein“, stellt der NPA in seinem Blog-Beitrag fest. Da die Futtermittelpreise weiter stiegen und die Schweinepreise fielen, verschlechtere sich die ohnehin schon schwierige finanzielle Situation der Farmer. Für viele Betriebe gehe es inzwischen schlichtweg ums Überleben. Die Branche brauche dringend die volle Unterstützung der Lieferkette und der Regierung. AgE

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