Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Radio öffnen
StartPause

realPlayerWinampiTunesWindows Media Player

Sofortprogramm Klimaschutz - AGDW fordert „Mindestlohn“ für den Wald

© pixabay

BERLIN. Ihre Forderung nach einer Vergütung der Klimaschutzleistung von Wäldern hat die „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) - Die Waldeigentümer“ bekräftigt. „Der Wald ist ein zentraler Schlüssel für die Erreichung der Klimaschutzziele durch die neue Bundesregierung“, erklärte AGDW-Hauptgeschäftsführerin Dr. Irene Seling in einer ersten Reaktion auf das heute von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck vorgestellte Sofortprogramm Klimaschutz. „Um die Klimaschutzleistung der Wälder in Zeiten von Extremwetterereignissen erhalten zu können, brauchen wir einen Mindestlohn für den Wald“, brachte Seling die AGDW-Forderung auf den Punkt. Notwendig sei eine dauerhafte Honorierung der Klimaschutzleistung des Waldes aus dem Klima- und Transformationsfonds, in den die CO2-Emittenten einzahlten.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) sieht das Wirtschaftsministerium mit dem Sofortprogramm Klimaschutz nach zehnjähriger Abwehrhaltung wieder „in der Offensive“. „Die Abseitsgefahr ist dabei nicht zu unterschätzen, denn die Klimaziele für 2022 und 2023 stehen im Gesetz“, kommentierte NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger die Ankündigung von Vizekanzler Habeck, Deutschland werde seine Klimaziele dieses und nächstes Jahr vermutlich reißen. Die Bundesregierung könne die Klimaziele nicht einfach ausfallen lassen, stellte Krüger klar. Die angekündigte Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) samt höherer Ausbauziele müsse deshalb jetzt genauso realisiert werden wie die Solardachpflicht. Bei der Transformation der Sektoren Mobilität, Wärme und Landwirtschaft dürfe jetzt keine offene Flanke entstehen, um das 1,5-Grad-Limit nicht zu reißen. Daher müssten neben dem Wirtschaftsressort auch die anderen Bundesministerien das Sofortprogramm Klimaschutz umsetzen. AgE

Unsere Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren

WEITERE NEWS

BONN. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat in dieser Woche einen Gesetzentwurf zur Haltungskennzeichnung an die Wirtschaft zur Stellungnahme verschickt. Sehr kritisch bewertet der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) dieses Papier und warnt...

Weiterlesen

BONN. Der Verkauf von Zertifiziertem Saatgut (Z-Saatgut) über alle Getreidearten ist im Wirtschaftsjahr 2021/22 gestiegen. Nach Angaben des Getreidefonds Z-Saatgut (GFZS) erhöhte sich die betreffende Vermarktungsmenge im Vergleich zu 2020/21 um...

Weiterlesen

LONDON. Der Internationale Getreiderat (IGC) hat seine Prognose für das globale Getreideaufkommen 2022/23 heute zwar geringfügig nach unten korrigiert, erwartet aber weiterhin die historisch zweitgrößte Ernte. Die Londoner Fachleute beziffern die...

Weiterlesen

STUTTGART. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges schlagen auch in der Landwirtschaft voll durch. Wie der Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg (LBV), Joachim Rukwied, heute bei der Erntepressekonferenz in Stuttgart-Plieningen...

Weiterlesen

BERLIN. Der Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Detlef Kurreck, ist neuer erster Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Der Diplom-Agraringenieur wurde heute von DBV-Präsident Joachim Rukwied zum Nachfolger von Werner...

Weiterlesen

LUZERN. Der Schweizer Molkereikonzern Emmi hat im ersten Halbjahr 2022 trotz deutlich höherer Erlöse spürbare Einbußen beim Ergebnis hinnehmen müssen. Die Emmi-Gruppe erwirtschaftete einen Umsatz von 2,016 Mrd sfr (2,09 Mrd Euro); das waren 7,0 %...

Weiterlesen