Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Radio öffnen
StartPause

realPlayerWinampiTunesWindows Media Player

Saisonbeschäftigte – Arbeitgeber weisen Gewerkschaftskritik zurück

Foto: WikimediaImages - Pixabay

BERLIN. Mit Unverständnis hat der Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) auf die Kritik der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) an den vermeintlich schlechten Arbeitsbedingungen der Saisonbeschäftigten in der Landwirtschaft reagiert. Nach Angaben von GLFA-Hauptgeschäftsführerin Nicole Spieß entbehren die vom stellvertretenden IG BAU-Bundesvorsitzenden Harald Schaum erhobenen Vorwürfe jeglicher Grundlage.

Spieß verwies auf eine Überprüfung von 250 landwirtschaftlichen Betrieben mit Unterkünften von 5 800 Saisonkräften im Mai 2020 durch die nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzbehörden. Diese Überprüfung habe ebenso wie eine bundesweit angelegte Kontrolle der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Juni 2020 keine großen Beanstandungen bei der Unterbringung und Beschäftigung ausländischer Saisonkräfte in der Landwirtschaft ergeben.

Ins Leere laufe auch der Vorwurf, dass die Saisonkräfte keinen Zugang zur Krankenversicherung hätten. Sofern Saisonkräfte nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert seien, schlössen die Betriebe für sie regelmäßig eine private Erntehelferversicherung ab. Diese Versicherung biete den Saisonkräften einen Schutz bei Krankheit und oft auch bei privaten Unfällen. Bei Arbeitsunfällen seien die Erntehelfer - wie alle Arbeitnehmer - über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert.  

Schließlich betonte die GLFA-Hauptgeschäftsführerin, dass alle Saisonkräfte mindestens den gesetzlichen Mindestlohn erhielten. Teilweise erzielten sie sogar deutlich höhere Löhne, und zwar dann, wenn im Akkord gearbeitet werde.

Unsere Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren

WEITERE NEWS

BERLIN. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat Verständnis für den Unmut der in Berlin demonstrierenden Landwirte geäußert, gleichwohl aber auf die Notwendigkeit offener Agrarmärkte gepocht. Beim Gespräch mit den seit gestern auch vor dem...

Weiterlesen

BONN. Infolge der verschärften Corona-Einreiseregeln auch für Lkw-Fahrer aus dem Hochinzidenzgebiet Spanien hat der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV) vor leeren Obst- und Gemüseregalen in heimischen Läden gewarnt. Am Wochenende seien die...

Weiterlesen

BERLIN. Obwohl die Corona-Krise auch an der deutschen Ernährungswirtschaft nicht spurenlos vorbeigegangen ist und in Teilbereichen für erhebliche Einschnitte gesorgt hat, bleibt die Branche optimistisch. Das zeigt eine Umfrage, die die...

Weiterlesen

BERLIN. Mit einem Großaufgebot an Schleppern protestieren heute wieder zahlreiche Landwirte in Berlin gegen eine aus ihrer Sicht verfehlte Agrarpolitik. Zu der Aktion haben neben einzelnen Landwirten auch die Initiative „Land schafft Verbindung -...

Weiterlesen

BERLIN. Ihre Forderung nach Offenheit gegenüber den neuen Züchtungsmethoden hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bekräftigt. Verantwortungsvolles Handeln erfordere einen vorbehaltlosen Umgang mit der neuen Technologie, sagte Klöckner...

Weiterlesen

BRÜSSEL. Die Ausgestaltung der Eco-Schemes hält der Berichterstatter des Europaparlaments für die Strategieplanverordnung, Dr. Peter Jahr, für erheblich wichtiger als der genaue prozentuale Anteil des neuen Instruments an der Ersten Säule. Wie der...

Weiterlesen