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Rotterdamer Hafen - Umschlag von Agrargütern deutlich rückläufig

© Danny Cornelissen

ROTTERDAM. Der Rotterdamer Hafen - dies ist der größte Hafen Europas - hat im ersten Halbjahr 2021 deutlich weniger Agrargüter umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum. Wie der Hafenbetrieb Rotterdam mitteilte, wurden dort von Januar bis Juni dieses Jahres insgesamt 4,542 Mio t an landwirtschaftlichen Erzeugnissen umgeschlagen; das waren 8,9 % weniger als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020. Gleichzeitig verringerte sich das insgesamt umgeschlagene Warenvolumen um 5,8 % auf 231,63 Mio t.

Dem Hafenbetrieb zufolge entfielen vom Agrargüterumschlag im Berichtszeitraum allein 4,106 Mio t auf gelöschte Ware, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einer Abnahme um 8,3 % entsprach. Noch deutlicher verringerten sich aber die Exporte von Agrarprodukten über den Hafen, und zwar um 14,1 % auf 436 000 t.

Das Unternehmen stellte fest, dass sich der Umschlag von Getreide, Ölsaaten und Futtermitteln im vergangenen Jahr trotz der Corona-Krise zunächst auf einem hohen Niveau bewegt habe. Die Ungewissheit über mögliche Störungen in der Versorgung mit Lebensmitteln habe die Händler und Importeure damals veranlasst, viel Agribulk im Ausland einzukaufen. Ab Oktober vergangenen Jahres seien die betreffenden Umschläge dann allerdings stark zurückgegangen, weil sich im Laufe des Jahres große Lagerbestände aufgebaut hätten, unter anderem von Soja und Mais. AgE

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