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Pflanzenschutz - Hersteller fordern innovationsfreundlicheren Rechtsrahmen

© IVA

FRANKFURT. Den Abbau gesetzlicher Hürden für die Einführung neuer Pflanzenschutzmittel hat der Industrieverband Agrar (IVA) gefordert. Es könne bis zu sieben Jahre dauern, bis ein biologischer Wirkstoff auf dem Feld ankomme, erklärte der Verband heute. Selbst bei einem konstanten Investitionsniveau brauchten viele Lösungen zu lange, um in der Praxis eingesetzt werden zu können, sollte der derzeitige Rechtsrahmen unverändert bleibt.

In Zeiten, in denen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und der Krieg in der Ukraine eine wachsende Nahrungsmittelkrise in vielen Teilen der Welt beförderten, könnten Innovationen und Technologien in der Landwirtschaft helfen, die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten, so der IVA. Biologische Pflanzenschutzmittel müssten Teil des Werkzeugkastens der Landwirte für einen nachhaltigen, integrierten Pflanzenbau sein. Lösungen aber steckten derzeit unter anderem in der „regulatorischen Pipeline“.

Nach Angaben des Pflanzenschutzdachverbandes CropLife Europe hat die Branche im Rahmen ihrer „2030 Commitments“ bisher knapp 4 Mrd Euro investiert, von denen 1,75 Mrd Euro für Forschung und Entwicklung von biologischen Pflanzenschutzmitteln und 2,15 Mrd Euro für digitale Technologien und Präzisionslandwirtschaft verwendet worden sind. AgE/pk

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