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Österreich - Bäuerliche Ruheständler profitieren von Rentenerhöhung

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WIEN. In Österreich könenn sich auch die Landwirte im Ruhestand über eine Erhöhung ihrer Pensionen im kommenden Jahr freuen. Der Wiener Nationalrat hat am vergangenen Freitag mehrheitlich einem Anstieg um 1,8 % ‑ entsprechend der Inflation - beschlossen. Kleine Pensionen werden sogar deutlich über der Inflationsrate angepasst. Laut dem Beschluss sollen die Bruttopensionen bis 1 000 Euro sowie die Ausgleichszulagen um 3 % angehoben werden.

Erfreut über die Rentenerhöhung zeigte sich der Direktor des Bauernbundes, Norbert Totschnig. Die Anhebung bringe den bäuerlichen Pensionisten ein Plus von insgesamt 53 Mio Euro. Es seien gerade die bäuerliche Ruheständler, die von der beschlossenen Anpassung ab 2022 profitierten, so der Bauernbund-Direktor. Er wies zugleich darauf hin, dass die bäuerlichen Pensionen um rund ein Drittel unter der durchschnittlichen Alterspension in Österreich lägen. Der Anteil der Ausgleichszulagenbezieher sei bei den bäuerlichen Pensionisten „besonders hoch“. Laut Totschnig ist es dem Bauernbund deshalb ein zentrales Anliegen, dass die Altersversorgung der Landwirte weiter gestärkt wird. Wer ein Leben lang hart arbeite, solle auch eine würdige Absicherung in der Pension erhalten.

Die Obmann-Stellvertreterin der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), Theresia Meier, wertete die Pensionsanpassung 2022 als „erfolgreiche Fortsetzung des eingeschlagenen Weges“. Die SVS habe bereits in den vergangenen drei Jahren mit der Absenkung des Anrechnungsprozentsatzes beim fiktiven Ausgedinge von 13 % auf 10 % und dem Wegfall des 0,5-prozentigen Abschlags auf alle bäuerlichen Pensionen spürbare Verbesserungen erreicht, ebenso mit der Negativsteuer für kleine Pensionen und den überdurchschnittlichen Pensionsanpassungen für den Großteil der bäuerlichen Pensionisten. AgE

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