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Klimaschutz - Biogasanlagen könnten Methanemissionen eindämmen

(C) Bundesumweltamt

FREISING. Durch die konsequente Vergärung von Gülle und Mist in Biogasanlagen könnten Methanemissionen von mehr als 9 Mio t CO2-Äquivalenten aus offenen Güllelagern vermieden werden. Darauf hat der Fachverband Biogas (FvB) hingewiesen. Hauptgeschäftsführer Dr. Claudius da Costa Gomez forderte heute zum Start der Biogas Convention 2021 für die Anlagenbetreiber „Rahmenbedingungen mit Augenmaß“. Derzeit würden die Vorgaben kontinuierlich strenger und umfangreicher und seien immer schwerer einzuhalten. Ein aktuelles Beispiel ist laut da Costa Gomez die Nachhaltigkeitsverordnung. Die Nachweisführung müsse in der Praxis umsetzbar bleiben. Es könne nicht sein, dass die Bundesregierung die entsprechende Verordnung Ende November 2021 verabschiede und die Betreiber diese zum 1. Januar 2022 umzusetzen hätten. Hier müssten praxisgerechte Regelungen gefunden werden.

Aus den Beschlüssen des jüngsten Weltklimagipfels in Glasgow leitet die Branche dem FvB-Hauptgeschäftsführer zufolge „vielfältige Aufgaben und Perspektiven“ für die Biogasnutzung ab. Zwei der wichtigsten Diskussionspunkte auf der Klimakonferenz seien der Ausstieg aus der Kohle und die Reduzierung der Methanemissionen gewesen. „Für beide Probleme haben wir die Lösungen“, unterstrich da Costa Gomez. Nach Angaben des FvB können Biogasanlagen als zuverlässige und flexible Stromproduzenten die Aufgabe von Kohle- und Atomkraftwerken übernehmen. Schon heute könnten in der Spitze fast 6 000 MW zur Verfügung gestellt werden, wenn die Nachfrage an den Strommärkten besonders hoch sei und Wind- und Solaranlagen den Bedarf nicht deckten. AgE

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