Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Radio öffnen
StartPause

realPlayerWinampiTunesWindows Media Player

Gespräch in Magdeburg - Klöckner: Landwirtschaftspolitik ist auch Standortpolitik

(c) Julia Kläckner

MAGDEBURG. Einen breiten Ansatz der Agrarpolitik hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bekräftigt. „Landwirtschaftspolitik ist auch Standortpolitik und vor allem Politik für die ländlichen Räume“ sagte die Ministerin bei einem Gespräch mit dem neuen Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, am Wochenende in Magdeburg. Dabei lobte Klöckner ihren Parteifreund für dessen Ansatz, „Wirtschaftsförderung ist immer auch als Förderung der Landwirtschaft zu betrachten.“

Dass landwirtschaftliche Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben müssten in einem hart umkämpften Binnenmarkt, liege auf der Hand, so Klöckner. Deshalb seien nationale Standards über dem EU-Niveau auszugleichen. Agrarpolitik sei Teil der Wirtschaftspolitik. Daher müsse auch immer bedacht werden, dass die landwirtschaftlichen Betriebe auf ein ausreichendes Einkommen angewiesen seien, welches die Betriebe und Familien auch wirtschaftliche trage.

Klöckner und Schulze appellierten an SPD und Grüne, ihre Blockadehaltung beim Baugesetzbuch aufzugeben, um Stallumbauten für mehr Tierwohl zu ermöglichen. Wer politische Anforderungen aufstelle und Ziele beschreibe, müsse bereit sein, gesetzliche Hürden aus dem Weg zu räumen, so Klöckner in Anspielung auf das Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP. Das Gespräch fand im Rahmen eines Runden Tisch statt, mit dem Schulze den Startschuss für eine neue Gesprächskultur in Sachsen-Anhalt nach der dortigen Regierungsneubildung geben wollte. AgE

Unsere Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren

WEITERE NEWS

ESSEN/MÜLHEIM. Im Juni dieses Jahres hatten Aldi Nord und Süd im Rahmen ihres „Haltungswechsels“ angekündigt, bei Frischfleisch den Ausstieg aus den Haltungsstufen 1 und 2 bis 2030 vollenden zu wollen. Nun geht der Discounter noch einen Schritt...

Weiterlesen

BERLIN. Mit dem Jahreswechsel gelten in Deutschland neue Vorgaben für inländische Tiertransporte. Die entsprechende Änderung der Tierschutztransportverordnung wurde heute verkündet. Ab dem 1. Januar 2022 darf die Beförderung zum Schlachthof demnach...

Weiterlesen

BRÜSSEL. Nach einem „katastrophalem Erntejahr“ für die Imker in der Europäischen Union drängen die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA) die Kommission dazu, die geplante Anpassung der EU-Honigrichtlinie...

Weiterlesen

WARSCHAU. Wie von polnischen Fachleuten befürchtet, tritt die Afrikanische Schweinepest (ASP) seit einigen Wochen wieder verstärkt in Stallhaltungen auf. Die oberste Veterinärbehörde des Landes bestätigte zur Wochenmitte zwei neue Seuchenausbrüche...

Weiterlesen

LONDON. Die Situation der Schweineerzeuger im Vereinigten Königreich hat sich offenbar weiter verschlechtert. Wie der britische Schweineverband (NPA) gestern in seinem Blog berichtete, konnte der Stau bei den Schweineschlachtungen nicht merklich...

Weiterlesen

KOPENHAGEN. Angesichts der sich in Mecklenburg-Vorpommern ausbreitenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) wächst nun auch in der dänischen Schweinebranche die Nervosität. Der Vorsitzende des Fachbereichs Schwein im Dachverband der dänischen Land- und...

Weiterlesen