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Forstwirtschaft - Scholz bekennt sich zur Unterstützung des Waldes

© pixabay

BERLIN. Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Bereitschaft der Bundesregierung zur finanziellen Unterstützung des Erhalts des Waldes bekräftigt. „Mit 200 Mio Euro zusätzlich noch in diesem Jahr und 900 Mio Euro bis 2026 unterstützt die Bundesregierung daher die Wald- und Forstwirtschaft“, sagte der Bundeskanzler anlässlich der Übergabe des traditionellen Weihnachtsbaums der Waldeigentümer heute in Berlin. Er wisse, dass hinter den Waldeigentümern kein einfaches Jahr läge. „Die Folgen des Klimawandels, Trockenheit, Schädlinge, Wandbrände setzen unseren Wäldern zu“, betonte Scholz.

Auch Prof. Andreas Bitter, Präsident der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) - Die Waldeigentümer“, untermauerte die Bedrohung durch den Klimawandel. Dieser habe bereits zu einer Schadfläche von rund 500 000 ha geführt. Mittlerweile sei ein Viertel der 11 Mio ha Waldfläche in Deutschland akut bedroht. „Zahlreiche Waldeigentümer stehen aktuell vor der Herausforderung, ihre Wälder wiederaufzubauen“, sagte Bitter. Diese Aufgabe könnten sie nicht alleine stemmen.

„Sie brauchen zusätzliche finanzielle Mittel, beispielsweise aus dem Klimafonds“, betonte der AGDW-Präsident. Der Wald müsse geschützt werden, denn er sei Klimaschützer, Erholungsort, Sauerstoffproduzent, Rohstofflieferant und Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Allein der deutsche Wald speichere rund 127 Mio t CO2 pro Jahr. Das seien rund 14 % der jährlichen Emissionen in Deutschland.

Der Weihnachtsbaum schmückt nun den Ehrenhof des Bundeskanzleramts. Die sogenannte Kanzlertanne ist in diesem Jahr eine Rotfichte aus Brandenburg. Sie wurde im Stift Neuzelle nahe Eisenhüttenstadt geschlagen, ist 16 m hoch und stammt aus nachhaltigem Anbau. AgE/np

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