Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Radio öffnen
StartPause

realPlayerWinampiTunesWindows Media Player

Destatis-Ernteschätzung - Halmgetreideaufkommen knapp unter Vorjahresniveau erwartet

© pixabay

WIESBADEN. Die diesjährige Halmgetreideproduktion in Deutschland wird die Menge von 2021 nach amtlicher Vorhersage knapp verfehlen, während die Erzeugung von Winterraps wahrscheinlich etwas höher ausgefallen ist. Wie aus der jetzt veröffentlichten, ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht, die noch auf Erhebungen von Ende Juni fußt, ist mit 37,46 Mio t Getreide ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix (CCM) zu rechnen; das wären 437 000 t oder 1,2 % weniger als im Vorjahr. Den durchschnittlichen Hektarertrag beziffern die Statistiker dabei auf 66,2 dt Getreide, nach 67,4 dt im Vorjahr.

Die Ernte von Winterweizen, Dinkel und Einkorn sieht Destatis bei insgesamt 20,56 Mio t, was im Vorjahresvergleich einem Rückgang um 531 000 t oder 2,5 % entsprechen würde. Dagegen wird für Gerste von einem Zuwachs um 160 800 t oder 0,2 % auf 10,57 Mio t ausgegangen. Die Schätzung für Roggen und Wintermenggetreide liegt bei insgesamt 3,09 Mio t; das wären 240 700 t oder 7,8 % weniger als 2021. Indes soll die Erzeugung von Triticale um 100 000 t oder 5,3 % auf 2,01 Mio t steigen. Außerdem dürften die Landwirte laut Destatis schätzungsweise 3,59 Mio t Winterraps von den Feldern geholt haben, was im Vorjahresvergleich einem Zuwachs um 93 400 t oder 2,7 % entsprechen würde.

Nach Angaben des Bundesamtes beruht die Ernteschätzung auf einer begrenzten Zahl von Ernte- und Betriebsberichterstattern in den Bundesländern von Ende Juni, also noch vor dem Start der Druscharbeiten, sowie den vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung 2022. Ein weiteres Ergebnis zur Getreide- und Rapsernte soll Ende August 2022 veröffentlicht werden. Dabei sollen dann auch die Ergebnisse der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung berücksichtigt werden, bei der Stichproben von tatsächlichen Erntemengen ausgewählter Felder genommen werden. AgE

Unsere Kooperationspartner, Unterstützer und Sponsoren

WEITERE NEWS

BONN. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat in dieser Woche einen Gesetzentwurf zur Haltungskennzeichnung an die Wirtschaft zur Stellungnahme verschickt. Sehr kritisch bewertet der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) dieses Papier und warnt...

Weiterlesen

BONN. Der Verkauf von Zertifiziertem Saatgut (Z-Saatgut) über alle Getreidearten ist im Wirtschaftsjahr 2021/22 gestiegen. Nach Angaben des Getreidefonds Z-Saatgut (GFZS) erhöhte sich die betreffende Vermarktungsmenge im Vergleich zu 2020/21 um...

Weiterlesen

LONDON. Der Internationale Getreiderat (IGC) hat seine Prognose für das globale Getreideaufkommen 2022/23 heute zwar geringfügig nach unten korrigiert, erwartet aber weiterhin die historisch zweitgrößte Ernte. Die Londoner Fachleute beziffern die...

Weiterlesen

STUTTGART. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges schlagen auch in der Landwirtschaft voll durch. Wie der Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg (LBV), Joachim Rukwied, heute bei der Erntepressekonferenz in Stuttgart-Plieningen...

Weiterlesen

BERLIN. Der Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Detlef Kurreck, ist neuer erster Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Der Diplom-Agraringenieur wurde heute von DBV-Präsident Joachim Rukwied zum Nachfolger von Werner...

Weiterlesen

LUZERN. Der Schweizer Molkereikonzern Emmi hat im ersten Halbjahr 2022 trotz deutlich höherer Erlöse spürbare Einbußen beim Ergebnis hinnehmen müssen. Die Emmi-Gruppe erwirtschaftete einen Umsatz von 2,016 Mrd sfr (2,09 Mrd Euro); das waren 7,0 %...

Weiterlesen