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Biermarkt - Inlandsabsatz im ersten Halbjahr etwas erholt

© pixabay

WIESBADEN. Die deutschen Brauereien und Bierlager haben im ersten Halbjahr 2022 im Inland und auf dem europäischen Binnenmarkt deutlich mehr Bier verkaufen können als in der Vorjahresperiode. Allerdings war der Absatz 2020 und 2021 coronabedingt stark gesunken. Auch im Juni 2022 ging es spürbar nach unten, nämlich um 7,1 %. Bezogen auf die ersten sechs Monate erhöhte sich aber der Bierverkauf laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt um 1,57 Mio hl oder 3,8 % auf rund 43,28 Mio hl, wobei alkoholfreie Biere, Malztrunk und das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten sind. Die Menge der ersten Jahreshälfte 2019 wurde damit aber noch um 5,5 % verfehlt

Maßgeblich für die Absatzsteigerung war die Entwicklung des Inlandsverbrauchs, der den Wiesbadener Statistikern zufolge im Halbjahresvergleich um 2,14 Mio hl beziehungsweise 6,4 % auf 35,69 Mio hl zulegte. Der steuerfreie Absatz über Exporte und Haustrunk verringerte sich dagegen insgesamt um 570 000 hl oder 7,0 % auf 7,59 Mio hl Bier. Entscheidend hierfür war der regelrechte Einbruch bei den Drittlandsausfuhren um gut 19 % auf 3,49 Mio hl. Dagegen nahm der Export deutscher Biere in die EU-Partnerländer um 6,6 % auf 4,05 Mio hl zu. AgE

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