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BASF – Ergebnis der Agrarsparte erholt sich

Foto: ©BASF

LUDWIGSHAFEN. Die BASF hat im zweiten Jahresquartal beim operativen Gewinn ihrer Agrarsparte trotz eines leichten Umsatzrückgangs im Vergleich zur Vorjahresperiode eine deutliche Verbesserung erzielt. Wie der Ludwigshafener Konzern heute mitteilte, belief sich das betreffende Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) des Geschäftsfeldes „Agricultural Solutions“ auf 95 Mio Euro; das waren 66 Mio Euro mehr als im zweiten Quartal 2019. Als Begründung für diese positive Entwicklung wurden vor allem geringere Sondereinflüsse durch die Integration der von Bayer akquirierten Geschäfte genannt. Allerdings hatte sich das EBIT im zweiten Quartal 2018 noch auf 259 Mio Euro belaufen.

Das EBIT vor Sondereinflüssen bezifferte die Geschäftsführung für April bis Juni 2020 auf 120 Mio Euro; das waren allerdings 1 Mio Euro weniger als das relativ schwache Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Dafür waren der laut BASF Währungseffekte und ein unvorteilhafter Produktmix verantwortlich. Deutlich niedrigere Fixkosten hätten diese Einbußen nur annähernd kompensiert.

Der Umsatz der BASF-Agrarsparte verringerte sich im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 % auf 1,766 Mrd Euro. Diesen Rückgang führt der Konzern vor allem auf negative Währungseffekte zurück, und zwar insbesondere in der Region Südamerika, Afrika und Naher Osten. Dagegen hätten höhere Mengen in allen Regionen außer Europa sowie ein höheres Preisniveau umsatzsteigernd gewirkt.

Im Einzelnen ging der Umsatz in Europa im Berichtsquartal gegenüber der Vorjahresperiode deutlich zurück, und zwar vor allem wegen des trockenheitsbedingt geringeren Absatzes von Herbiziden und Fungiziden. Dagegen ist der Umsatz in Nordamerika trotz niedrigerer Preise leicht gestiegen, was vor allem mit einem höheren Absatz von Herbiziden und Fungiziden begründet wird.

Indes erhöhte die BASF ihren Agrarumsatz in Asien deutlich; dort ist der Absatz von Herbiziden in China, Indien und Australien bei leichten Preissteigerungen gestiegen. Auch in der Region Südamerika, Afrika, Naher Osten legte der Erlös deutlich zu.

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