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Umweltministerkonferenz - Bauernverband bekräftigt Anliegen zur Agrarumweltpolitik

Bernhard Krüsken © DBV

BERLIN. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat anlässlich der Umweltministerkonferenz (UMK) in Goslar wichtige Anliegen in der Agrarumweltpolitik bekräftigt. In einem Schreiben an die Amtschefinnen und -chefs der Länder erteilt DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken erneut dem europäischen Pflanzenschutz- und Naturschutzpaket eine Absage. Krüsken erhofft sich Rückenwind für die Forderung, den Kommissionsvorschlag zurückzuziehen. Auch die jüngst von der Brüsseler Administration ins Spiel gebrachten Modifikationen änderten nichts an der vorgebrachten Kritik, heißt es in dem Schreiben.

Vorbehalte macht der DBV-Generalsekretär auch gegenüber der von der Bundesregierung vorgelegten Moorschutzstrategie im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) geltend. Zwar werde die Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel etwa für die Wiedervernässung von Mooren sowie das Grundprinzip der Freiwilligkeit und der Schaffung langfristiger wirtschaftlicher Perspektiven für die Betriebe begrüßt. In Anbetracht der gewaltigen Herausforderung würden aber perspektivisch deutlich mehr Mittel benötigt als bislang vorgesehen. Zudem brauche man Verlässlichkeit über längere Zeiträume.

Politischen Handlungsbedarf sieht der DBV nach wie vor im Umgang mit dem Wolf. Laut Krüsken müssen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um jetzt mit der Regulierung des Wolfsbestandes zu beginnen. Dazu zählten die vollständige Umsetzung der Ausnahmeregelungen der Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie, die Umstufung des Wolfes im Anhang der FFH-Richtlinie sowie die rechtliche Verankerung eines Modells für ein aktives Bestandsmanagement. AgE/rm

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