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Niederlande - Mehr als die Hälfte der Landwirte nutzt GPS

Bild von Sarah Clarry auf Pixabay

ROGGEL. Mehr als 50 % der niederländischen Landwirte nutzen GPS im Schlepper beziehungsweise in einer oder mehreren Landmaschinen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Marktforschungsunternehmen AgriDirect Anfang 2021 unter 2 000 Bauern in den Niederlanden durchgeführt hat. Demnach gab die Hälfte der Befragten an, das System im Traktor zu nutzen; fast 29 % verwenden die Technik in Pflanzenschutzspritzen. Unter den Betrieben mit mehr als 100 ha beläuft sich der Anteil der GPS-Nutzer sogar auf 90 %.

 Mit Blick auf den Einsatz von anderen präzisionslandwirtschaftlichen Techniken ergab die AgriDirect-Umfrage, dass 7,3 % der Landwirte automatische Warnsysteme zur Vorbeugung von Pflanzenkrankheiten und -schädlingen verwenden. Außerdem setzen 5,8 % Satellitenkarten ein. Autonome Landmaschinen sind auf 3,7 % der Betriebe im Einsatz. Außerdem lassen sich 1,7 % der Landwirte von Drohnen bei der Arbeit unterstützen.

Hinsichtlich ihrer Investitionspläne gaben dem Marktforschungsunternehmen zufolge etwa 7 % der Landwirte an, in der näheren Zukunft GPS-Technologie kaufen zu wollen. Außerdem wollen 2,7 % in Satellitenkarten investieren und 1,7 % in autonome Agrarmaschinen. Jeweils 0,6 % erwägen den Kauf von automatischen Warnsystemen für den Pflanzenschutz und von Drohnen. Allerdings antworteten 67,3 % der Befragten, dass sie kein Interesse an Investitionen in die Präzisionslandwirtschaft hätten. AgE

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