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Gentechnik - Forderung nach Ausbau der Saatgutüberwachung und strikter Regulierung

© pixabay

MAINZ/HAMBURG/GÖTTINGEN. Eine Verstärkung der Saatgutkontrollen auf gentechnische Verunreinigungen haben Bioland, Greenpeace und die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut) angemahnt. Zudem forderten sie heute die Bundesländer dazu auf, dabei die Anwendung neuer genomischer Züchtungsmethoden in die Untersuchungen einzubeziehen. Darüber hinaus appellierten die drei Verbände an die Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass neue gentechnisch Methoden wie die Genschere CRISPR/Cas auch weiterhin gemäß dem geltenden EU-Gentechnikrecht reguliert werden.

„Ohne Regulierung würde die Nulltoleranz außer Kraft gesetzt“, warnte Eva Gelinsky von der IG Saatgut. Ihren Angaben zufolge wäre dann die gentechnische Veränderung von Saatgut nicht mehr kennzeichnungspflichtig. „Weiträumig könnten Verunreinigungen um sich greifen und dabei nicht mehr kontrollierbar oder nachvollziehbar sein“, gab Gelinsky zu bedenken.

Insgesamt zeigten sich die Verbände zufrieden mit den Ergebnissen der diesjährigen Saatgutüberwachung. Die amtlichen Untersuchungsstellen der Bundesländer hätten laut der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik (LAG) in keiner der 776 untersuchten Proben Anteile von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) gefunden. Insgesamt wurden im Analysejahr 2021/22 Saatgutpartien von zwölf Pflanzenarten analysiert, darunter Mais, Sojabohnen, Tomaten und Zuckerrüben. Erstmals seit mehr als zehn Jahren wurden bei keiner der untersuchten Saatgutpartien GVO-Anteile nachgewiesen. AgE/np

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