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Ausgestaltung der GAP - Landjugend will 4 Prozent der Ersten Säule für Junglandwirteförderung

(c) Landjugend

BERLIN. Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) hat seine Forderung nach einer deutlichen Ausweitung der Junglandwirteförderung bekräftigt. „Selten einig sind sich EU, Bund und Länder darin, die Förderung von Junglandwirten und Junglandwirtinnen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU ab 2023 zu verbessern und festzuschreiben“, konstatierte die BDL-Vorsitzende Kathrin Muus heute mit Blick auf die anstehende Sondersitzung der Agrarministerkonferenz (AMK) am kommenden Mittwoch. Wenn aber allen klar sei, dass die gezielte Unterstützung der jungen Generation den richtige Weg zu mehr Innovation und Verjüngung der Agrarbranche markiere, müsse die GAP das auch zeigen.

Gemeinsam mit anderen landwirtschaftlichen Jugendverbänden fordert der BDL daher, mindestens 4 % des Finanzrahmens der ersten Säule für die Junglandwirteprämie festzuschreiben. Muss stellte klar, dass junge Unternehmerinnen und Unternehmer eine verlässliche und solide Starthilfe brauchten. Doch um die kostenintensiven Investitionen bei Betriebsübernahme oder -gründung, bei Betriebsumgestaltung oder -erneuerung stemmen zu können, müsse auch die bereits bestehende Förderung in der Zweiten Säule der GAP verankert und ausgebaut werden.

Föderale Unterschiede lehnt der BDL vor diesem Hintergrund klar ab. „Zugang, Umsetzung und Kofinanzierung müssen bundeseinheitlich ausgestaltet werden“, betonte Muus. Nach ihren Worten bringen die Junglandwirte Innovation und Unternehmertum in die Landwirtschaft hinein. Für den Anfang seien sie aber auf solide Unterstützung angewiesen, damit sie ihr Wissen und ihre Ideen für die Zukunft der Landwirtschaft eigenverantwortlich umsetzen könnten, betonte die BDL-Bundesvorsitzende. AgE

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