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Apfelernte – Weniger Äpfel und mehr Birnen erwartet

Foto: ©Karen Altmann - pixabay

PARIS. In Frankreich dürfte die Apfelernte in diesem Jahr vergleichsweise schlecht ausfallen, während bei Birnen mit einem überdurchschnittlichen Ertrag gerechnet wird. Das geht aus den jüngsten Schätzungen des Statistischen Dienstes beim Pariser Landwirtschaftsministerium (Agreste) hervor. Demnach wird die diesjährige Erntemenge bei Äpfeln auf rund 1,35 Mio t veranschlagt; das wären 11 % weniger als 2019 und 10 % weniger als im Mittel der vergangenen fünf Jahre und die schlechteste Ernte seit sieben Jahren.

Die Produktionsfläche beläuft sich 2020 laut Agreste auf 37 300 ha und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 1 % verkleinert worden. Die bedeutendste Sorte des französischen Apfelanbaus ist Golden Delicious. Die Statistiker erwarten für diese Varietät eine Ernte von 328 300 t; gegenüber dem Vorjahr entspräche das einem Rückgang von 21 %. An zweiter Stelle folgt mit 276 200 t Gala, bei der sich die Einbußen damit auf 6 % belaufen sollen. Für die Sorte Granny Smith erwarten die Statistiker eine Gesamtmenge von 122 400 t, was einem Rückgang um 4 % entsprechen würde.

In der wichtigsten Anbauregion für Äpfel, Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA), dürfte die Produktion laut Agreste mit 347 500 t weitgehend stabil bleiben und nur um 1 % zurückgehen. In Okzitanien soll die Erntemenge hingegen um 9 % auf 290 200 t schrumpfen, in der Region Pays de la Loire um 8 % auf 232 200 t. Besonders drastische Einbußen werden für Nouvelle-Aquitaine erwartet, wo die Apfelernte mit 211 600 t um 32 % unter dem Vorjahr liegen soll.

Mit Blick auf die Birnen gehen die Pariser Statistiker derweil davon aus, dass die Produktion in allen Regionen und bei allen Sorten gegenüber dem Vorjahr zulegt. Für 2020 wird eine Ernte von rund 139 000 t Birnen erwartet, das wären 16 % mehr als im Vorjahr. Das Mittel der Jahre 2015 bis 2019 würde demnach um 7 % übertroffen. Die Anbaufläche beläuft sich auf 5 400 ha und wurde somit um 2 % ausgeweitet.

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